Johanniskrautgewächse

Johanniskraut

Für sonnige Gartenpartien mit mageren Böden eignen sich Hypericum-Pflanzen bestens. Sie sind pflegeleicht und winterhart. Ab Mitte bis Ende Juni blühen die Büsche reichhaltig und erhielten deshalb ihren Namen vom Johannistag (24. Juni). Die goldgelben Blüten, die man bis in den September hinein sehen kann, entstehen an den Enden der Stiele. Sie bestehen aus fünf Blütenblättern und besitzen lange Staubgefäße.

Bildrechte: Mein schöner Garten (Artikel über Johanniskraut)

Ab August/September bilden die Büsche Beeren aus,
die den Garten bis weit in den Herbst oder sogar Winter hinein schmücken.

     

Je nach Sorte sind die Beeren apricotfarben, hellrosa oder prächtig rot.
Im Spätherbst färben sich die Beeren schwarz.



Johanniskrautbüsche eignen sich für eine Heckenpflanzung. Die Wuchshöhe hängt von der jeweiligen Sorte ab. Manche Büsche werden mehrere Meter hoch, es gibt aber auch bodenwüchsige Formen. Die Pflanzen können durch Teilung vermehrt werden.

In unserem Garten haben wir Halbsträucher gepflanzt, die ca. einen Meter hoch werden. Zum Winterbeginn schneide ich die Pflanzen meist ab und lasse etwa 20 cm lange Stengel zur Überwinterung von Insekten stehen. Man kann sie auch im Frühjahr bodennah abschneiden. Die Büsche treiben erneut vollständig aus und blühen jedes Jahr zuverlässig ab Juni. Sehr froh bin ich, dass die Schnecken sich für die Büsche überhaupt nicht interessieren.

Achtung! Es handelt sich hier um Zierformen des echten Johanniskrauts. Für die medizinische Nutzung darf nur das echte Johanniskraut verwendet werden! Die Fruchtstände dieser Büsche können aber sehr gut in Herbststräußen und Kränzen kombiniert werden.